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Wissen, Innovation & Kreislaufwirtschaft

Diese Woche war es nach der Sommerpause wieder soweit und 3 Unternehmen stellten beim schon traditionellen Plattform V Frühstück 3 brandaktuelle und spannende Themen vor.

Sarah Buda von Blum stellt sich seit geraumer Zeit die Frage "Das Wissen verlässt mit dem Mitarbeiter das Unternehmen – was tun?“. Und sie hat dafür schon einige Antworten gefunden und einen Prozess aufgesetzt. Möglichst bald nach Einlangen der Kündigung startet ein Ablauf in mehreren Schritten. Dadurch kann Wissen in schriftlicher oder bildlicher Form erhalten bleiben und noch persönlich an Kolleg:innen bzw. Nachfolger:in weitergegeben werden. Klar ist – besser als lange Übergabedokumente sind knackige Erklärungen z.B. im Videoformat.
Durch immer wieder erfolgende Bewertung des Prozesses nach vollständigem Abschluss kann der Ablauf ständig verbessert werden.

 

Abbildung: Sarah Buda, Julius Blum GmbH

 

HENN hat viel vor und will in den nächsten Jahren nicht nur ordentlich wachsen, sondern auch in neuen Geschäftsfeldern Fuß fassen. Dafür braucht es naheliegenderweise Innovation. Und diese kommt nicht zuletzt von den Mitarbeitenden. Um deren Ideen einzufangen und möglichst effizient zu einem verkaufsfähigen Produkt zu führen, hat sich die Firma, u.a. die Vortragenden Patric Mairhofer und Patrick Grabher, einiges ausgedacht. Durch eine App werden die Angestellten nicht nur über aktuelle Themen informiert, sondern können unkompliziert ihre Ideen einbringen. Durch eine Innovationskampagne wurden den Menschen das Entdecken ihrer Kreativität möglichst einfach gemacht. Nach Einbringen einer Idee startet ein Prozess, um diese möglichst konkret und umsetzbar zu machen.

 

Simulationen können helfen, anzupassende Prozesse oder mögliche Geschäftsmodelle schon vor der Implementierung zu testen. „Agent-based simulation“ eignet sich besonders gut, um das angenommene Verhalten von Kunden auf Änderungen z.B. eines Produkts oder Services zu testen. Dies kann im Bereich der Circular Economy unterstützen, eine Entscheidung zu treffen ob ein kreislauffähiges Geschäftsmodell auch konkurrenzfähig ist. Durch das Eingeben verschiedenster Daten wie Preis, Nachfrage, Lieferzeiten etc. lassen sich so reale Prozesse nachbilden. Dadurch kann es Firmen gelingen von einem Reagieren auf Umstände zu einem Agieren zu kommen – so das Resümee der Vortragenden Eva Zschieschang und Arno Grabher-Meyer.

 

 

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